Digital Projection um dem Osloer Frammuseum neuen Glanz zu verleihen

Framm Museum Digital Projection

Das auf dem Gelände des Osloer Frammuseum liegende Forschungsschiff Fram ist ein Schiff mit bewegter Vergangenheit. Nach mehreren Expeditionen in die Arktis sowie die Antarktis, die zwischen 1893 und 1912 von der norwegischen Crew unternommen wurden und im Jahr 1911 erstmals einen Menschen an den Südpol brachten, wurde das Schiff 1936 stillgelegt - und hat sich in der Stadt seitdem als beliebte Touristenattraktion etabliert, die jährlich über 200.000 Besucher anzieht. Im Hinblick auf den anhaltenden Besucheransturm aus allen Ecken der Welt, hat sich das Museum dazu entschlossen, sein Angebot auszuweiten und ab 2018 ein fesselndes Besuchererlebnis der Extraklasse anzubieten – hierzu wurde das in GB ansässige, auf AV-Integration im Unterhaltungsbereich spezialisierte Unternehmen Sarner International ins Boot geholt, um dieses ambitionierte und zugleich komplexe Installationsprojekt in leitender Funktion zu überwachen.

Mit dem Ziel, den Besucher an einem Arktis-Abenteuer teilhaben zu lassen, wurden im Zuge des teuren Umbaus Audio- sowie Projektionssysteme installiert, um ein nie zuvor dagewesenes immersives Kundenerlebnis bereitzustellen. Die große Herausforderung bestand jedoch in der Realisierung eines solchen Projekts, bei dem AV-, Beleuchtungs- sowie Multimedia-Technologie zum Einsatz kommt, ohne dabei die Authentizität und Integrität des Schiffs negativ zu beeinflussen – der Museumsattraktion schlechthin.

Framm Museum Digital Projection

Sarner wandte sich an Mike Ross, Direktor und Gründer von BlueBoxx Technology Solutions, um ihn als AV-Berater für die Umsetzung des kompletten Projekts zu gewinnen. Mit über 15 Jahren Erfahrung hinsichtlich der Realisierung von Installationsprojekten ähnlicher Größenordnung weltweit, wandte sich Mike an verschiedene vertrauenswürdige Lieferanten, darunter 7thSense Design, ein mehrfach ausgezeichneter Hardware- und Software-Spezialist für Medienserver; Ohm, Hersteller maßgeschneiderter, hochwertiger Lautsprecher-Systeme; sowie den unangefochtenen Branchenführer im Bereich professioneller LED-Laserprojektortechnik, Digital Projection, der mit seinen Produkten in der Lage war, den Herausforderungen dieser Aufgabe gerecht zu werden.

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Ross führt weiter aus: „Das Schiff selbst ist in einem einzigartigen, dreieckigen Gebäude untergebracht und wird von einer begehbaren Außenpromenade mit verschiedenen Ebenen umgeben, die es ermöglichen, das Objekt von drei Seiten aus zu besichtigen. Die Schiffsinnenwände dienen als Projektionsflächen für Motive aus der Arktis, während der Schiffsalltag selber mit Hilfe atmosphärisch gelungener Bilder sowie Sound-Elementen neu zum Leben erweckt wurde. Und natürlich besteht das Herzstück der Museumserweiterung aus dem integrierten Multichannel-Projektionssystem, welches das gesamte Schiff umfasst.“

Um dem Gesamtkonzept Leben einzuhauchen, wurden insgesamt 10 E-Vision-Laserprojektoren mit 10K-Auflösung individuell montiert, um eine Gletscherkulisse zu erzeugen, die den Besucher auf Deck komplett umgibt – jeder dieser Projektoren wurde dabei vom Unternehmen BlueBox exakt positioniert, um den perfekten Strahlwinkel zu erzielen und den Strahl gleichzeitig bestmöglich zu schützen, indem versucht wurde, den sich an Bord des Schiffes befindenden Hindernissen bestmöglich auszuweichen.

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Das E-Vision Laserprojektor-Sortiment mit 10K-Bildauflösung ist mit Einprozessor-DLP®-Technologie ausgerüstet, leistet 10.500 Lumen und ist bei verschwindend geringem Wartungsaufwand in der Lage, über 20.000 Stunden optimale Beleuchtung bereitzustellen. Perfekt für professionelle Veranstaltungsräume sowie Besucherattraktionen geeignet, die wie das Frammuseum regelmäßig mit den Problemen zu starken Umgebungslichts zu kämpfen haben, sorgt die Helligkeitsleistung dieser Geräte dafür, dass das Publikum die projizierten Bilder in voller Farbsättigung, leuchtend hellen Farben sowie scharfen Kontrasten genießen kann. Dank des Solid-State-Beleuchtungssystems, welches regemäßigen Lampenwechsel überflüssig macht, belaufen sich die Betriebskosten auf ein Minimum – was die anfallenden Gesamtkosten drastisch reduziert.

Der AV-Maschinenraum der Fram wird von Medienservern aus dem Hause 7thSense angetrieben. Für die Wandprojektion kommt ein einzelner 7thSense Delta Infinity Medienserver zum Einsatz – der leistungsstärkste ihres Portfolios, welcher aufgrund seiner Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gerne für Besucherattraktionen weltweit verwendet wird – der eine 15-minütige 270-Grad-Videosequenz an die Wand wirft und die Besucher auf eine Reise in die unwegsame Arktis entführt, welche von einem schweren Sturm unterbrochen wird, der das Schiff im dicken Packeis festfrieren lässt. Dieser hochmoderne Server – der von BlueBox manuell mit Edge-Blending sowie Geometriekorrektur versehen wurde – besticht mit unkomprimierter Inhaltswiedergabe von Videoinhalten in Auflösungen von bis zu 16K Bildern pro Sekunde.

Der Maschinenraum der Fram verfügt nun über einen Digital Projection 6500 E-Vision-Laserprojektor, welcher zum Abspielen von Filmmaterial verwendet wird, das dem Besucher die Funktionsweise des Schiffsmotors näher bringt. „Das ursprüngliche Vorhaben des Museums, den Schiffsmotor wieder funktionstüchtig zu machen, war im gegebenen Rahmen nicht zu realisieren, dank Projektions- und Lichttechnik konnten wir ihn jedoch auf andere Weise wieder zum Leben erwecken“, merkt Ross an. Mit demselben Funktionsumfang ausgestattet wie der E-Vision 10-K-Laserprojektor, besticht der 6500 Laserprojektor von Digital Projection durch seine kompakte Größe und lässt sich so in nahezu jedem beliebigen Winkel montieren, um auch in kleinen Räumen optimale Ergebnisse zu liefern. Beleuchtung, Gerüche sowie Bewegungen tragen zur umfassenden Sinneserfahrung der Besucher bei, während insgesamt vier Ohm BRT-6-Lautsprecher in Kombination mit dem TRS-218 Subwoofer, ebenfalls aus dem Hause Ohm, authentische Hintergrundgeräusche generieren, um den Besuchern eine noch realiätsgetreuere Erfahrung bieten zu können.

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Gareth Coleman, Direktor Internationaler Vertrieb spricht über diesen Auftrag aus der Sicht des Audio-Technikers: „Wir haben mit Mike bereits an einigen Projekten als Zulieferer von Audio-Systemen erfolgreich zusammengearbeitet und es war toll, an einem solch aufregenden Projekt beteiligt gewesen zu sein. Wir wurden mit der Entwicklung eines Sound-Systems beauftragt, welches unter Rückgriff auf Subwoofer in der Lage ist, die für ein historisches Schiff charakteristischen, tiefen Bassfrequenzen realitätsgetreu zu reproduzieren. Die Arbeit in einer solchen Umgebung stellte uns zudem vor einige ganz besondere Herausforderungen; wir mussten umfangreiche Klangvolumina bestmöglich auf kleinstem Raum zur Geltung kommen lassen. Der TRS-218 wurde neben dem Motorraum nach und nach tief ins Innere des Schiffsrumpfes eingelassen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir ihn jemals wieder herausbekommen!“

Die im bestuhlten Präsentationsbereich des Museums zum Einsatz kommenden zwei Digital Projection 6500 E-Vision Laserprojektoren –angetrieben von einem 7thSense Delta Nano Medienserver – werden von zwei BRT-6-Lautsprechern aus dem Hause Ohm flankiert – ein System zur Projektion hochinteressanten Archivmaterials. Die Servertechnologie unterstützt Projektionskonfigurationen, welche niedrigere Bandbreiten mit bis zu vier Ausgängen benötigen und bietet gerade im Museumsbereich eine kostengünstige Möglichkeit der unkomprimierten Medienwiedergabe, damit Besucher in jedem Ausstellungsraum in den Genuss höchster Bild- und Filmqualität kommen. Die Wahl des Lautsprechers ist auf seine kompakte Größe zurückzuführen, dank derer er sich problemlos und unauffällig in seine Umgebung integrieren lässt, während der Sound direkt auf die gewünschten Zuschauerbereiche gelenkt werden kann.

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Die fesselnde Besuchererfahrung setzt sich auch im vorderen Schiffsbereich weiter fort, der nun erstmalig geöffnet wurde und insgesamt 4 Ohm BRT-6-Lautsprecher sowie ein BRS-12 Subwoofer beherbergt, um das Geräusch krachenden Eises zu simulieren. Im Jahr 2012 wurde das Museum erweitert, um Platz für die Gjøa zu schaffen – das erste Segelschiff, welches die gesamte Nordwestpassage durchquerte. Dieser Bereich wurde mit einem interaktiven Projektionstisch ausgestattet, der mit einem weiteren 6500 E-Vision Laserprojektor versehen wurde.

Im Hinblick auf das innovative, jedoch zugleich wohl abgewogene Upgrade dieses Systems meint der technische Direktor von 7thSense, Richard Brown: „Sämtliche Beteiligte haben zu einer reibungslosen Umsetzung dieses Projekts beigetragen, ein besonderer Dank gilt jedoch Sarner sowie BlueBox Technology Solutions, die die zur Besucherattraktion passenden Technologien dank ihrer Expertise perfekt ausgewählt und zur Verfügung gestellt haben. Wir sind glücklich, mit unseren Produkten dazu beigetragen zu haben, etwas so historisches und kulturell bedeutendes zu neuem Leben erweckt zu haben.“

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Geir O.Kløver, Hauptgeschäftsführer des Frammuseum merkt an: „Zweifelsohne hat die Integration dieses innovativen AV-Systems die Erfahrung für alle Besucher, ob jung oder alt, nochmals deutlich bereichert. Seit unserer Neueröffnung haben wir durchweg positives Feedback erhalten, was sich in einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen widerspiegelt. Diese ambitionierten Upgrades untermauern unsere fortwährende Verpflichtung zur stetigen Verbesserung der Besuchererfahrung und dienen dem Ziel, das Museum auch in Zukunft als absolute Top-Attraktion Norwegens zu präsentieren. Wir sind mit dem Endergebnis mehr als zufrieden, welches uns ermöglicht hat, das Erbe Frams für zukünftige Generationen auf Jahre hinaus neu aufleben zu lassen. Wir würden Bluebox sowie die ausgewählten Produkte seiner Partnerunternehmen zur Durchführung ähnlicher Installationsprojekte jederzeit weiterempfehlen.“

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